Review: Axolotl — Teutonic Invaders

Wert­ar­beit aus Gelsenkirchen

Axolotl

Melo­dic Death Metal, Black Metal, Thrash Metal — Wie klingt der Ruhr­pott eigent­lich heute? Was hat die Gene­ra­tion nach Krea­tor und Sodom noch auf dem Kas­ten? An Axo­lotl aus Gel­sen­kir­chen kön­nen wir viel­leicht eine Ant­wort able­sen. Die fünf Jungs sind weder mit Kohle und Stahl auf­ge­wach­sen, noch haben sie die Geburt eines neuen Gen­res mit­er­le­ben dür­fen. Aber so ganz lässt die Ver­gan­gen­heit auch sie nicht los. Heut­zu­tage zählt nur das Neu­este, Schnellste, Größte, schlicht das ver­meint­lich Beste. Axo­lotl juckt das wenig: Die Band legt kei­nen Wert auf Mas­sen­ware oder kurz­le­bige Trends, son­dern auf echte Hand– und Wert­ar­beit. Sie seh­nen sich nach den Zei­ten, als Car­cass und At The Gates einer neuen Gene­ra­tion ihren Sound­track schenk­ten. Melo­die oder Härte? Wir neh­men bei­des! “Wo blei­ben die Inno­va­tio­nen?”, wer­den einige mau­len. “Wo blei­ben eure Werte?”, brül­len Axo­lotl mit erho­be­nem Stin­ke­fin­ger zurück und geben ihren Fans genau das, was sie suchen: eine fette Metal-Party! Um mit ihren Freun­den zusam­men sein zu kön­nen, neh­men die Ruhr­pott­ler im Not­fall auch große Mühe auf sich. Und damit sind sie gar nicht so weit von ihren Vätern ent­fernt, die unter Tage schufteten.

Eine CD ist für 10€ zu haben und kann bei der Band bestellt wer­den. Schickt ein­fach eine Mail an: axolotlmetal@live.de

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